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AK Afrika | SPD-Kreis Berlin-Nordost.

 

Herzlich willkommen beim Arbeitskreis Afrika der SPD Berlin-Nordost :

Der Arbeitskreis Afrika AK Afrika SPD Berlin Nordost wurde im Jahr 2006 von Dr. Jean Paul Rwasamanzi, Sven Mekarides, Yasser Sabek und der Berliner Abgeordneten Claudia Tietje gegründet. Als allgemeine Ziele setzte sich der Arbeitskreis eine rundum kulturelle, sozial, wirtschaftlich, geographisch und nicht zuletzt politisch Präsentation des afrikanischen Kontinents und seiner einzelnen Staaten. Wir waren zum einen bemüht, Afrika und seine Probleme zu zeigen, und zum anderen, Afrika und seine Chancen, seine Möglichkeiten, seine Potentialen, kurz Afrika von seiner schönen Seite bekannt zu machen. Zu unseren weiteren Aktivitäten gehörte bisher eine kritische Auseinandersetzung mit den Regierungen in Afrika als auch mit der EU-Politik (und der deutschen Politik) im Bezug auf Afrika.

Aktuellen Ziele des AK Afrika:

Eine pädagogische Präsentation aller Facetten von Afrika, politisch
(Veranstaltungen und Diskussionen), kulturell (Afrika- und Interkulturelle-
Festivals), sozial (Suche nach Medikamentenspenden für Afrika) und
wirtschaftlich.

Eine Vernetzung aller Afrikaner in Pankow und darüber hinaus.

Eine Zusammenarbeit mit allen Menschen und Organisationen von
Menschen afrikanischer Herkunft in Pankow und darüber hinaus.

Eine Bestandsaufnahme der Probleme der Afrikaner in Pankow: Arbeit,
Gesundheit, Wohnung, Aufenthalt und Flüchtlingsprobleme, Rassismus,
Diskriminierung.

Eine bessere Integration der Afrikaner.

Eine Zusammenarbeit mit der AG Migration Pankow, LAG Migration und
anderen Organisationen von MigrantInnen und Deutschen.

Eine Partizipation der Afrikaner am gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen,
ökonomischen und politischen Leben in Pankow zu erleichtern.

 
 
 

Der aus Sierra Leone stammende Ouri Jallow verbrannte 2005 im einer Dessauer Polizeizelle. Der Fall konnte nie hundertprozentig aufgeklärt werden. Das Landgericht Dessau-Roßlau sprach in seinem Urteil von 2008 die Polizisten frei. Der Vorsitzende Richter Steinhoff bemängelte aber, dass aufgrund widersprüchlicher Aussagen aus Reihen der Polizei keine tatsächlich Aufklärung des Falls zustande gekommen sei, vielmehr wurde durch diese ein rechtsstaatliches Verfahren behindert. "Der Freispruch ist nicht darauf begründet, dass wir auf irgendeine Art herausgefunden hätten, was sich am 7. Januar 2005 im Polizeirevier abgespielt hätte" (Steinhoff)
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied nun den Fall neu aufzurollen. Vor allem bemängelte er zahlreiche Lücken im Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau. Das Dessauer Urteil und der Freispruch der beiden angeklagten Polizisten lösten nicht nur in der afrikanischen Community in Deutschland Unverständnis und Entsetzen aus.
Durch die Entscheidung des BGH besteht nun die Chance den mittlerweile 5 Jahre zurückliegenden Fall endgültig aufzuklären. Der AK Afrika begrüßt und freut sich über die Entscheidung des Bundesgerichtshofs und wird auch künftig über die Entwicklung des Falls berichten.

Veröffentlicht am 07.01.2010

 
 

Deutschland; Ehrung für Mouctar Bah :

Dem aus Afrika stammende Dessauer Bürger Mouctar Bah wird die Carl-von-Ossietzky Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen. Die Liga zeichnet Bah für seine Zivilcourage und sein langwieriges Engagement um die Aufklärung des Falles Oury Jalloh aus.
Anfang 2005 verbrannte Oury Jalloh unter ungeklärten Umständen in einer Dessauer Polizeiwache. In der folgenden Verhandlung wurden die Angeklagten Polizeibeamten mangels Beweisen freigesprochen. Der damals Vorsitzende Richter Steinhoff sprach im Zuge der Verhandlung von "Korpsgeist der Polizei" und Zeugen die "gemauert und gelogen" haben. Bah setzte sich vor und weiterhin nach der Verhandlung vehement für die Aufklärung der Todesumstände seines Freundes Oury Jalloh ein.

Veröffentlicht am 24.07.2009

 
 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

der SPD-Arbeitskreis Afrika (AK Afrika SPD-Berlin-Nordost) möchte Ihnen hiermit seine Empörung und sein Unverständnis bezüglich der Teilnahmeabsage Deutschlands an der Durban Review Konferenz gegen Rassismus in der zeit vom 20.04.09 bis zum 24.04.09 in Genf mitteilen und aussprechen.

Angesichts der weltweiten Zunahme des Rassismus und dies insbesondere in Deutschland, ist es skandalös, unverantwortlich und inakzeptabel, dass sich Deutschland auf dieser Weise vor seiner Verantwortung bei diesem so aktuellen und gravierenden Problem drückt. Der Streit zwischen Israel und dem Iran dürfte in diesem Fall niemals als Absagegrund vorgeschoben werden, da es bei dieser Konferenz definitiv nicht um bilaterale Verhältnis beider Länder geht, sondern um eine Evaluierung der Durban-Konferenz von 2001 in Südafrika. Damals hatte Deutschland die Abschlusserklärung mitgetragen und sich zur Umsetzung ihrer einzelnen Punkte erklärt.

Veröffentlicht am 27.04.2009

 
 

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